Immaterielles Kulturerbe - Urkundenverleihung
Festakt in Schwerin würdigt neue Einträge in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes
Am 16. Juli 2026 fand in Schwerin der feierliche Festakt zur Aufnahme neuer Kulturformen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes statt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Politik und Zivilgesellschaft würdigte die Deutsche UNESCO-Kommission die fünf Neuaufnahmen des Jahres 2026.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Bedeutung des Immateriellen Kulturerbes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Weitergabe von Wissen, Fertigkeiten und Traditionen über Generationen hinweg. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr:
Besonders erfreulich ist die Aufnahme der „Schaustellerkultur“ in das Bundesweite Verzeichnis. Die Bewerbung wurde über Berlin eingereicht, wo der Deutsche Schaustellerbund seinen Sitz hat. Dr. Helmut Groschwitz, Mitglied des Berliner Komitees für UNESCO-Arbeit, begleitete den Antragsprozess fachlich und unterstützte die Bewerbung. Umso größer ist die Freude über die erfolgreiche Aufnahme und die Anerkennung.
Der Festakt bildete den Höhepunkt einer Veranstaltungsreihe zum Immateriellen Kulturerbe in Schwerin.
Bereits am Vortag bot die IKE-Werkstatt unter dem Motto „Wissen. Können. Weitergeben.“ Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung von Trägergruppen und Interessierten aus ganz Deutschland.
Das Berliner Komitee gratuliert allen neu ausgezeichneten Trägergemeinschaften herzlich. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, kulturelle Vielfalt lebendig zu halten, Traditionen weiterzugeben und das gemeinsame kulturelle Erbe für kommende Generationen zu bewahren.
Wir freuen uns über die neuen Einträge und wünschen den Trägergemeinschaften weiterhin viel Erfolg bei ihrer wertvollen Arbeit.
Bild zur Meldung: Foto: Helmut Groschwitz
Mehr Meldungen finden Sie [hier] im Archiv.







