Berlinweiter Vorlesewettbewerb der UNESCO-Projektschulen
Lesen für Verständigung und Zusammenhalt
Der berlinweite UNESCO-Vorlesewettbewerb ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit der Berliner UNESCO-Projektschulen. Er bietet Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen die Möglichkeit, ihre Freude am Lesen, ihre Ausdrucksfähigkeit und ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen zu präsentieren.
Traditionell findet der Wettbewerb in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer in der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße statt. Der besondere Veranstaltungsort schafft einen eindrucksvollen Rahmen für die Lesungen und lädt dazu ein, sich mit Fragen von Menschlichkeit, Frieden, Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen – zentrale Werte der UNESCO-Arbeit.
Jedes Jahr steht der Wettbewerb unter einem thematischen Leitgedanken, der die Schülerinnen und Schüler dazu anregt, passende Texte auszuwählen und deren Botschaften lebendig zu vermitteln. In den vergangenen Jahren standen beispielsweise Themen wie „Krieg und Frieden“ oder „Ich lass mich nicht unterkriegen“ im Mittelpunkt.
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus dem Berliner UNESCO-Netzwerk präsentieren vorbereitete Textauszüge aus selbst gewählten Büchern. Dabei stehen nicht nur Lesetechnik und Vortragskunst im Vordergrund, sondern vor allem die Fähigkeit, die Aussage und Wirkung eines Textes für das Publikum erfahrbar zu machen. Eine Jury aus Lehrkräften und älteren Schülerinnen und Schülern bewertet die Beiträge.
Der berlinweite UNESCO-Vorlesewettbewerb fördert Lesekompetenz, Empathie und interkulturelles Verständnis. Zugleich stärkt er den Austausch zwischen den Berliner UNESCO-Schulen und macht erlebbar, wie Literatur Brücken bauen und junge Menschen zum Nachdenken und Handeln anregen kann.







