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Meldungen
 
  • Antikriegstag: Für Frieden, Verständigung und eine Kultur des Friedens

     
     
  • Nationale Präsentation des UNESCO-Weltbildungsberichts 2026 in Berlin

     
     
  • Das Welterbekomitee hat entschieden: die Siedlungen der Berliner Moderne wurden um die Waldsiedlung Zehlendorf erweitert.

    26.07.2026

     
  • Immaterielles Kulturerbe - Urkundenverleihung

     
     
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Veranstaltungen
 
  • Herbsttagung der deutschen Clubs für UNESCO

    16.10.2026 bis 18.10.2026

     
  • Weimar und Erfurt im Herbst

    30.10.2026 bis 01.11.2026

     
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Zur Diskussion
 

Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit e.V. 

Resolution kulturweit


Angelika Hüfner

UNESCO-Stadt Berlin


Angelika Hüfner

Dokumentation des Berlin-Symposions "Immaterielles Kulturerbe: Wissen. Können. Weitergeben."


Klaus Hüfner und
Hans Krönner

Welterbe Wismar


Klaus Hüfner

Marie-Theres Albert et al. (Hrsg.): 50 Years World Heritage Convention: Shared Responsibility – Conflict & Reconciliation.  


Gudrun Kammasch

Ein neues Menschenrecht fordert uns alle heraus


Parto Teherani-Krönner

Blick in die Zukunft


Hans Krönner:

Wolfram Stierle: Über Leben in planetarischen Grenzen


Klaus Hüfner:
KMK-Handreichung zum UNESCO-Welterbe


Klaus Hüfner:
The Financial Crisis of UNESCO


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Das Festival. Siedlungen der Berliner Moderne 2026

100 Jahre Waldsiedlung Zehlendorf

Vom 27. bis 30. August 2026 feierte Berlin das viertägige Welterbe-Festival im Zeichen von Schönheit, Farbigkeit und Heiterkeit. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand die Waldsiedlung Zehlendorf („Papageiensiedlung“ / „Onkel Toms Hütte“), die gleich zweifach Grund zum Feiern hatte: das 100-jährige Jubiläum ihrer Grundsteinlegung sowie die frisch verkündete Aufnahme als siebtes Ensembleteil in das UNESCO-Welterbe (Juli 2026)

 

Den Auftakt bildete eine Veranstaltung in der Emmaus-Kirche. Ein Schüler-Blasorchester sorgte für die musikalische Begleitung, während von Schülerinnen und Schülern angefertigte Baumodelle einen anschaulichen Zugang zur Architektur der Moderne boten. Die Modelle orientierten sich an den Vorstellungen der Architekten Bruno Taut, Otto Rudolf Salvisberg und Hugo Häring, die mit ihren Bauten wegweisende Beispiele des sozialen Wohnungsbaus schufen. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Schülerinnen und Schüler der Wilma-Rudolph-Oberschule und der Zinnowwald-Grundschule waren aktiv in die Vorbereitung und Gestaltung des Festivals einbezogen.

Claudia Grünberg
Dr. Angelika Hüfner und Elisabeth Korinth
Claudia Grünberg und Schüler:innen bei der Eröffnung

Ein besonderer Höhepunkt war der UNESCO-Welterbe-Salon am Freitag. Dr. Angelika Hüfner, Vorsitzende des Berliner Komitees für UNESCO-Arbeit e. V., und Elisabeth Korinth, Referentin für Welterbe bei der Obersten Denkmalschutzbehörde, sprachen über die Bedeutung der UNESCO und des Welterbes sowie über die Frage, was die neue Auszeichnung für die Menschen vor Ort bedeutet. Eröffnet wurde das Gespräch von Sabine Ambrosius, ebenfalls Mitglied des Berliner Komitees und Referentin für Welterbe im Landesdenkmalamt. Anwohnende, darunter Menschen, die bereits seit den 1970er-Jahren in der Siedlung leben, und zahlreiche Gäste beteiligten sich am Austausch.

 

Den Abschluss bildete am Sonntag ein großes Straßenfest in der Breisgauer Straße mit Beiträgen von Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, und Prof. Dr. Christian Rauhut, Landeskonservator. Musik, Begegnung und zahlreiche Aktivitäten machten die Bedeutung des neuen Welterbes für die Stadtgesellschaft sichtbar.

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