Tag der Menschenrechte
"Das Recht ein Mensch zu Sein"
(Jeanne Hersch (1910-2000), Philosophin, Pädagogin und Schriftstellerin aus Genf. International tätig, später Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Genf. Von 1966 bis 1968 war Jeanne Hersch Direktorin der Abteilung Philosophie der UNESCO in Paris.)
Der Tag der Menschenrechte wird jedes Jahr am 10. Dezember begangen – der Tag, an dem die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedete.
Heute möchten wir an die Herausgabe des Buches von Jeanne Hersch erinnern, das aus Anlass des 20jährigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1968 erschienen ist.
Und warum? Weil die zentralen Aussagen nichts an Aktualität eingebüßt haben.
René Maheu, der damaligen Generaldirektor der UNESCO schrieb in seinem Vorwort:
„Zum 20. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschen rechte wollte die Generalkonferenz der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur ein Zeichen setzen. Sie wünschte, dass eine Auswahl von Texten herausgegeben werde, die den verschiedensten Kulturen und Zeitaltern entspringen, und die gerade durch die Mannigfaltigkeit ihrer Ursprünge die Übereinstimmung ihrer Bedeutung zeige, und wie durch Zeit und Raum die Forderung nach dem RECHT bestehe, die Bestätigung DES RECHTS EIN MENSCH ZU SEIN.
„Nach einigen Überlegungen wird er (der Leser der Texte) bestimmt herausfinden, dass alles von neuem gemacht und von neuem erfunden werden muss. So groß die darauf verwandten Mühen und erreichten Fortschritte, so heldenhaft die unzähligen Opfer auch sind, der Preis für den freien Menschen ist vom Menschen noch nicht bezahlt, noch nicht einmal richtig eingeschätzt worden. Diese uralte Aufgabe bleibt bestehen.
Eben jetzt warten Millionen von Menschen, Unseresgleichen, bedrückt und empört, auf uns – auf dich und mich.“ (RENÉ MAHEU)
Bild zur Meldung: Tag der Menschenrechte
Mehr Meldungen finden Sie [hier] im Archiv.







